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ZDFinfo-Zweiteiler über den Kreuzzug der Kinder im 13. Jahrhundert

Im Jahr 1212 brechen in Köln und Paris Scharen von Kindern Richtung Jerusalem auf. Mittelalterliche Chronisten berichten über diesen Kreuzzug. Doch was ist Mythos, was historische Wahrheit? Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation "Der Kreuzzug der Kinder" am Samstag, 23. Juli 2022, 18.45 Uhr und 19.30 Uhr, begibt sich mithilfe von Wissenschaftlern auf eine historische Spurensuche und liefert eine Rekonstruktion der Ereignisse. In der ZDFmediathek sind die Filme von Martin Papirowski ab Ausstrahlung 30 Tage lang verfügbar.

Über die Alpen bis nach Jerusalem: Kinder und Heranwachsende sollen sich mit Fahnen und Trommeln auf den Weg ins Heilige Land gemacht haben, um Jerusalem von Muslimen zu befreien. Viele von ihnen erlitten Hunger, Erfrierungen und den Tod. Wer es dennoch bis zum Mittelmeer schaffte und die schwersten Strapazen überlebte, soll ein hartes Schicksal erlitten haben, so die aktuelle Quellenforschung. Der zufolge war der Kinderkreuzzug kein grausames Märchen. Wie entstand die Bewegung? Wer waren die Nutznießer des Kinderkreuzzuges? Welche Rolle spielte der Vatikan?

Die erste Folge mit dem Untertitel "Entstehung eines Mythos" zeigt, was regionale Chroniken über die Schicksale der Kinder verraten. Die zweite lüftet "Geheimnisse des Vatikans".

ZDFinfo in der ZDFmediathek: https://zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku

hfs/re/ots/dpa/tt
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