Panorama

Repräsentative Studie: Drei Viertel der Frauen stört es, wenn ihr:e Partner:in schnarcht

Stundenlanges Wachliegen statt erholsamer Schlaf: Schnarchen kann ein echter Beziehungskiller sein. Und das Thema beschäftigt viele Menschen in Deutschland, denn über die Hälfte der Menschen hierzulande schnarcht (59 Prozent). Mehr als jede:r zehnte Bundesbürger:in sägt jede Nacht laut (13 Prozent). Bei 7 Prozent wird es im Schlaf dann laut, wenn sie vorher Alkohol konsumiert haben. Die meisten schnarchen jedoch nicht immer, sondern unregelmäßig (39 Prozent). Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK in Zusammenarbeit mit YouGov. Die nächtliche Geräuschkulisse ist in den wenigsten Fällen für den oder die Schnarcher:in selbst unangenehm, sondern vor allem für den oder die Partner:in. Das bestätigen knapp drei Viertel der Befragten: Sie stört es, bzw. würde es stören, wenn ihr:e Partner:in schnarcht (71 Prozent). Vor allem Frauen leiden unter den sägenden Partner:innen (77 Prozent; Männer: 65 Prozent).

Getrennte Schlafzimmer, nächtliche Tritte oder Ohrstöpsel für eine erholsame Nacht

Doch wie reagieren die Geplagten, wenn es nachts wieder zu laut wird? Mehr als ein Drittel der Befragten weckt ihre:n Partner:in auf (35 Prozent). Immerhin 18 Prozent setzen sich für getrennte Schlafzimmer ein, um den nächtlichen Konzerten zu entgehen. Ebenso viele schicken ihre:n Liebste:n zum Arzt, um die Ursachen für das Schnarchen abzuklären und sich entsprechend behandeln zu lassen. 16 Prozent der Befragten greifen zu Ohrstöpseln, um eine ruhige Nacht zu haben. Mehr als jede:r zehnte Bundesbürger:in weiß sich manchmal nicht besser zu helfen und tritt ihre:n Partner:in für die Nachtruhe. Weitere 11 Prozent lassen den oder die Partner:in verschiedene Hausmittel testen, um nachts ungestört schlafen zu können. Immerhin 15 Prozent der Menschen in Deutschland lassen sich von lauten Schnarcher:innen gar nicht erst stören.

Mit der richtigen Behandlung zu leisen Nächten

Wer chronisch schnarcht, sollte unbedingt bei einem Arzt die Ursache dafür bestimmen lassen und sich über entsprechende Behandlungsmöglichkeiten informieren. Denn so unterschiedlich die Gründe für das Schnarchen sein können, so unterschiedlich sind auch die Therapien. Bei Ursachen wie zum Beispiel Schlafapnoe herrscht dringender Handlungsbedarf, um lebensgefährlichen Risiken vorzubeugen. Was viele nicht wissen: Die Krankenkassen übernehmen in bestimmten Fällen die Kosten, zum Beispiel für Unterkieferschienen. Dr. Marco Adelt, Versicherungsexperte und Vorstand bei CLARK, weiß: „Die Angebote der gesetzlichen Krankenkasse unterscheiden sich voneinander und private Kassen übernehmen in der Regel mehr Kosten – deswegen lohnt sich ein Vergleich in jedem Fall. Auch eine private Zusatzkrankenversicherung kann dabei helfen, potenzielle Versorgungslücken der gesetzlichen Kassen zu schließen. Letztendlich sollte sich jedoch jede:r vor einem solchen Wechsel persönlich beraten lassen. Schließlich ist die eigene Gesundheit das höchste Gut und sollte richtig abgesichert sein.“

[1] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1.014 Personen zwischen dem 30.05. und 04.06.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

hfs/re/ots/dpa/clark/tt

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