Fix & Flip im Realitätscheck: Johannes Schwärzler von Flipper Immo räumt mit den größten Mythen auf
Fix & Flip hat in den letzten Jahren viele gutverdienende Angestellte angezogen, die neben dem Beruf ihr Vermögen aufbauen wollen. Gleichzeitig begegnen ihnen eine Vielzahl an Mythen: angeblich gesättigte Märkte, unüberwindbare Einstiegsbarrieren oder das Bild eines hochriskanten Spekulationsspiels. Johannes Schwärzler, Gründer von Deutschlands größtem Fix & Flip YouTube-Kanal Flipper Immo, sieht darin vor allem ein Informationsproblem. Was an den bekanntesten Mythen wirklich dran ist und wie ein analytischer Prozess Fix & Flip planbarer macht, zeigt der folgende Faktencheck.
Ob auf Social Media, bei Branchentreffen oder im privaten Umfeld: Fix & Flip sorgt überall für Diskussionen. Die einen erzählen von schnellen Gewinnen, die anderen warnen vor Unsicherheiten und hohen Risiken. Für viele gutverdienende Angestellte, die den Einstieg nebenberuflich wagen wollen, entsteht daraus ein unübersichtlicher Mix aus Meinungen und Halbwissen. Die Recherche wird schnell zur Dauerschleife, Immobilienportale liefern widersprüchliche Signale und Kaufentscheidungen fühlen sich oft unsicher an. „Viele unterschätzen, wie stark die eigene Wahrnehmung vom Markt von Gerüchten statt von Fakten geprägt ist“, erklärt Johannes Schwärzler von der Flipper Consulting GmbH. Er sieht darin einen der wichtigsten Gründe für Unsicherheiten bei Einsteigern. Seiner Erfahrung nach verliert man eher durch falsche Annahmen den Überblick als durch echte Marktrisiken.
Johannes Schwärzler beschäftigt sich seit Jahren damit, wie Einsteiger Immobilienprojekte realistisch einschätzen können. Seine Erfahrungen stammen nicht nur aus dutzenden eigenen Flips, die er früh offen auf YouTube dokumentiert hat, sondern auch aus der engen Zusammenarbeit mit Teilnehmern seines 12-monatigen Partner Flippen Programms bei der Flipper Consulting GmbH. Aus diesen Projekten kennt er die wiederkehrenden Stolpersteine, Muster und Fehleinschätzungen, die Einsteiger immer wieder ausbremsen. „Wer den Markt verstehen will, braucht weniger Bauchgefühl und mehr Struktur“, sagt Schwärzler. „Daten zeigen sehr klar, welche Entscheidungen funktionieren und welche Risiken von Anfang an vermeidbar sind.“ Diese Kombination aus dokumentierter Praxis, laufenden eigenen Projekten und hunderten Begleitungen im Alltag von Fix & Flip bildet die Grundlage dafür, dass Schwärzler Mythen nicht abstrakt betrachtet, sondern aus realen Fällen ableitet. Darum lohnt es sich, die gängigsten Mythen genauer zu betrachten und zu prüfen, was davon in der Praxis wirklich Bestand hat.
Mythos 1: „Der Markt ist gesättigt, es gibt doch schon viel zu viele Flipper“
Die Sorge, zu spät in den Markt einzusteigen, begegnet vielen Einsteigern. Häufig kommt noch das Bedenken dazu: „Es gibt doch schon zu viele Flipper – da ist doch kein Platz mehr für Neue.“
Tatsächlich zeigt sich jedoch ein deutlich anderes Bild. In Deutschland hatte der Wohnungsneubau seinen Höhepunkt in den 1970er und 80er Jahren. Ein Großteil dieser Wohnungen befindet sich heute in sanierungsbedürftigem Zustand, während der Neubau faktisch überall in Deutschland stagniert oder weit hinter dem Bedarf zurückbleibt. Dadurch entstehen derzeit ideale Einstiegsbedingungen, denn auf der einen Seite gibt es einen hohen Bestand an sanierungsbedürftigem Wohnraum, während auf der anderen Seite die Nachfrage nach bezugsfertigen Immobilien, insbesondere bei Eigennutzern, auf einem historischen Höchststand liegt.
Genau an dieser Schnittstelle entstehen Chancen für Fix & Flip. Dieser Eindruck, dass zu viele Flipper gleichzeitig auf ein und dasselbe Objekt bieten, entsteht meist dann, wenn sich die eigene Marktkenntnis noch stark auf öffentliche Inserate und klassische Suchwege beschränkt. In der Praxis konkurrieren Investoren selten um dieselben Objekte, sondern bewegen sich in unterschiedlichen Suchrastern, Preislogiken und Entscheidungsprozessen. Wer ausschließlich auf stark nachgefragte Portalangebote schaut, erlebt den Markt als überfüllt. Wer hingegen lernt, Objekte korrekt zu bewerten, alternative Akquisewege zu nutzen und mit Verkäufern strukturiert zu verhandeln, stellt schnell fest, dass viele Immobilien gar nicht erst in offenen Bietersituationen landen. Das vermeintliche Problem „zu vieler Investoren“ ist daher weniger ein Marktphänomen als ein Zeichen dafür, dass die eigene Herangehensweise noch nicht ausgereift ist.
Mythos 2: „In meiner Region gibt es keine guten Objekte“
Viele Einsteiger sind überzeugt, dass Fix & Flip bei ihnen vor Ort kaum möglich ist – vor allem, weil sie auf Immoscout keine passenden oder preiswerten Wohnungen finden. Dieser Eindruck entsteht jedoch selten wegen eines echten Marktengpasses, sondern weil die Suche zu stark auf Portale fokussiert ist und mit ungeeigneten Parametern erfolgt.
Sanierungsfähige Objekte wirken in Inseraten oft unattraktiv, sind schlecht dargestellt oder werden abseits der üblichen Plattformen angeboten. Wer nur nach „schönen“ Listings sucht oder klassische Filter nutzt, blendet genau jene Wohnungen aus, die für Fix & Flip relevant sind. Gleichzeitig fehlt vielen die analytische Grundlage, um ein Objekt korrekt einzuordnen – dadurch wird Potenzial vorschnell als „zu teuer“ oder „nicht geeignet“ abgehakt. Der wahre Engpass liegt daher selten im Angebot, sondern in der Fähigkeit, Chancen zu erkennen. Mit klaren Prüfkriterien, einem breiteren Suchansatz und einem geübten Blick lassen sich selbst in kleineren Regionen geeignete Projekte finden.
Mythos 3: „Experten leben nur vom Weitergeben von Wissen“
Der Eindruck, viele Anbieter würden Fix & Flip vor allem in Kursen verkaufen und kaum noch selbst umsetzen, hat sich in den letzten Jahren verfestigt. Das liegt auch daran, dass der Coaching-Markt groß ist und die Qualität stark schwankt. Für Einsteiger wird es dadurch schwierig einzuschätzen, welche Programme echte Praxis vermitteln und welche sich auf allgemeine Strategien beschränken.
Hilfreich ist ein Blick auf einige Kernkriterien: Arbeiten die Verantwortlichen selbst an Projekten? Werden Entscheidungen mit realen Beispielen begründet? Gibt es klare Prüfschritte, Marktdaten und nachvollziehbare Kalkulationen? Ist die Firma TÜV zertifiziert? Anbieter, die diese Transparenz leben, schaffen Orientierung statt falscher Erwartungen. Auch die Flipper Consulting GmbH arbeitet auf diese Weise: Inhalte entstehen hier wesentlich aus laufenden Projekten und praktischen Erfahrungen.
Ein weiteres Bedenken im Zusammenhang mit der Wissensweitergabe ist häufig: „Schaffen sich die Experten, denn nicht unnötig Konkurrenz?“ In der Praxis zeigt sich da ein vollkommen anderes Bild. Denn anstatt Konkurrenz entstehen häufig langfristige Netzwerke. Seit dem Aufbau des Partner-Flippen Modells hat Johannes Schwärzler zahlreiche Geschäftspartner, Mitarbeiter sowie Kontakte zu Handwerkern, Finanzierungspartnern und Projektbeteiligten gewonnen. Der Wissenstransfer führt damit weniger zu Verdrängung, sondern erweitert das eigene Netzwerk und schafft neue Skalierungsmöglichkeiten im operativen Geschäft.
Mythos 4: „Premium-Renovierung frisst die Rendite“
Viele Einsteiger vermuten, dass hochwertige Materialien und eine aufwendigere Gestaltung die Marge automatisch reduzieren. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass weniger das Preisniveau entscheidet als die Passung zur Zielgruppe. Besonders Eigennutzer zahlen spürbare Aufschläge, wenn Raumkonzepte, Bäder oder Oberflächen stimmig und hochwertig wirken. So entsteht oft ein Preishebel, der die höheren Renovierungskosten deutlich übertrifft. Premium bedeutet dabei nicht Luxus um jeden Preis, sondern die gezielte Auswahl von Elementen, die den wahrgenommenen Wert einer Wohnung erhöhen und sie klar vom Standard abheben.
Mythos 5: „Alles Spekulation – ob es sich verkauft, weiß man nie“
Fix & Flip wird oft mit unsicheren Marktschwankungen oder Glückstreffern verbunden. Dieses Bild ist jedoch irreführend. In der Praxis handelt es sich nicht um Spekulation auf Marktschwankungen, sondern um planbare Wertschöpfung. Investoren kaufen renovierungsbedürftige Wohnungen zum marktüblichen Preis für unsanierte Objekte, entwickeln sie gezielt weiter und verkaufen sie anschließend zum marktüblichen Preis für hochwertig sanierte Wohnungen. Der Gewinn entsteht nicht durch Hoffnung auf Preissteigerungen, sondern durch die aktiv geschaffene Aufwertung der Immobilie.
Ob sich ein Objekt später verkaufen lässt, ist dabei keine offene Wette, sondern vor dem Kauf analysierbar. Regionale Angebotszahlen, real erzielte Verkaufspreise, Nachfragestrukturen und Suchvolumen liefern heute sehr klare Signale dafür, ob ein saniertes Objekt in einem bestimmten Preissegment Käufer findet. Fix & Flip bedeutet damit nicht, auf die richtige Marktentwicklung zu hoffen, sondern bereits vor dem Kauf zu prüfen, ob das geplante Produkt auf reale Nachfrage trifft.
Mythos 6: „Ohne viel Eigenkapital ist Fix & Flip nicht möglich“
Der Kapitalbedarf wird oft höher eingeschätzt, als er tatsächlich ist. In vielen Fällen lässt sich ein Einstieg bereits mit einem überschaubaren Betrag planen, solange Kosten realistisch kalkuliert und Finanzierungsmöglichkeiten sauber bewertet werden. Rund 20.000 Euro Eigenkapital dienen dabei als sinnvoller Orientierungswert, um Nebenkosten, Renovierungsspielräume und notwendige Puffer abzudecken. Vollfinanzierungen sind zwar denkbar, sollten aber nur in klar begründeten Einzelfällen genutzt werden. Entscheidend ist weniger die absolute Höhe des verfügbaren Kapitals als die Fähigkeit, Budget, Risiko und Objektwahl stimmig aufeinander abzustimmen.
Mythos 7: „Ich mache den ersten Fix & Flip lieber alleine – sonst bleibt zu wenig Gewinn übrig“
Viele Einsteiger glauben, beim ersten Projekt auf Begleitung zu verzichten, um das Honorar zu sparen. Die Hoffnung: alleine starten, Kosten niedrig halten und am Ende ähnliche Ergebnisse erzielen. In der Praxis ist jedoch meist das Gegenteil der Fall. Die größten Gewinnverluste entstehen nicht durch eine Beratung, sondern durch typische Anfängerfehler: vom zu hohen Einkaufspreis über falsche Renovierungsprioritäten bis hin zu Verzögerungen, die das gesamte Projekt verteuern.
Gerade hier wirkt professionelle Begleitung wie ein Hebel:
- Günstiger einkaufen: Mit klaren Prüfschritten und Erfahrung im Rücken wählen Einsteiger Objekte gezielter aus und zahlen seltener „Einsteigerpreise“.
- Höherer Verkaufspreis: Ein stimmiges Renovierungskonzept und eine überzeugende Vermarktungsstrategie steigern den wahrgenommenen Wert weit stärker, als viele erwarten. Der Mehrerlös übersteigt das Honorar häufig deutlich.
- Weniger Fehler, schneller fertig: Teure Umwege, Fehlkalkulationen oder Zeitverluste lassen sich vermeiden, und Zeit ist im Fix & Flip immer ein Kostenfaktor.
Damit schafft eine professionelle Begleitung keine risikofreie Realität, sie sorgt aber dafür, dass Einsteiger strukturiert handeln, bessere Entscheidungen treffen und am Ende trotz Honorar mehr Gewinn behalten.
Sie möchten sich ein zweites finanzielles Standbein mit Immobilien aufbauen – ganz ohne Vorerfahrung, handwerkliche Eigenleistung oder riskante Spekulation? Melden Sie sich jetzt bei Johannes Schwärzler und starten Sie mit der Flipper Consulting GmbH in Ihr erstes Fix & Flip Projekt.
hfs/re/ots/dpa/tt

