Wirtschaft

3 Tipps vom Werbetexter: So können Unternehmen erhöhte Preise sympathisch kommunizieren

In fast allen Branchen steigen die Preise. Viele Unternehmen sind durch die aktuelle Wirtschaftslage gezwungen, bei den Preiserhöhungen mitzuziehen. Aber Vorsicht: Kunden reagieren verärgert, wenn Preiserhöhungen nicht transparent kommuniziert werden.

„Niemand wird gern von einer unerwartet hohen Rechnung überrascht“, sagt der Copywriting-Experte Julius Kemnitzer. „Kunden müssen ehrlich auf gestiegene Preise hingewiesen werden! Mit der richtigen Formulierung ist es möglich, Verständnis dafür zu wecken.“ Mit seinem Team entwickelt Julius Kemnitzer Texte, die verkaufen. Im folgenden Artikel erklärt der Profitexter, wie Unternehmen ihre Preiserhöhungen geschickt kommunizieren können.

1. Die richtige Perspektive einnehmen

Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Preise selbstbewusst zu vertreten und Preiserhöhungen selbstsicher zu kommunizieren. Die Ursache dafür liegt oftmals nicht am Kunden, sondern im eigenen Mindset. Häufig werden Preiserhöhungen als negativ bewertet – und gerade Selbstständige haben oft Angst, dass sie damit ihre Kunden abschrecken. Ein Preis ist jedoch in erster Linie ein Statement über die Qualität der Leistung.

Wer ein positives Mindset mitbringt und seine Preiserhöhungen selbstbewusst vertritt, vermittelt auch nach außen Qualität und einen hohen Service. Bereits aus diesem Grund sollten Dienstleister, Berater oder Agenturen ihre Preise unabhängig von externen Gegebenheiten am Markt erhöhen: Denn zunehmende Expertise und Erfahrung sind ein ausreichender Grund, da sich dadurch auch die Qualität der Leistung erhöht. Preiserhöhungen bedürfen also keiner Rechtfertigung oder Entschuldigung, sie sind vielmehr ein positives Signal.

2. Mit dem richtigen Framing einen Rahmen schaffen

Eine Preiserhöhung kann attraktiv verpackt werden, wenn das Framing stimmt. Wir alle wissen, dass Apple-Produkte um einiges teurer sind als vergleichbare Produkte anderer Hersteller. Trotzdem erfreut Apple sich einer weltweiten Fangemeinde, die nicht nach dem Preis fragt. Denn Apple verkauft einfach andere Merkmale.

Und genau hier liegt die Basis für selbstbewusste Preiserhöhungen: Wer sich darauf konzentriert, den Kunden besondere Vorteile zu bieten, wie etwa ein großartiges Fulfillment, individuellen Service und innovative Produkte, kann auch entsprechende Preise aufrufen. Wichtig ist vor allem, dass die Kunden durch eine ganzheitliche Marketing-Strategie über die Vorteile informiert werden. Dann sind sogar viele Konsumenten bereit, den höheren Preis zu zahlen, weil sie wissen, dass sie dafür etwas Außergewöhnliches bekommen.

3. Clever sein und doch transparent bleiben

Zu einer selbstbewussten Kommunikation steigender Preise gehört unbedingt Transparenz. Wer herumdruckst oder sogar mit versteckten Kosten arbeitet, gewinnt nicht gerade das Vertrauen der Kunden. Viel besser ist es, offen zu sagen, was der Grund für die Preiserhöhung ist. Die Botschaft: „Hey, alles wird teurer, also müssen auch wir mit unseren Preisen anziehen. Aber gerade deshalb wollen wir jetzt noch mehr tolle Vorteile für euch kreieren!“ ist für jeden Kunden nicht nur nachvollziehbar, sondern auch sympathisch. Wer es clever anstellt, kann mit einer Preiserhöhung sogar das Branding stärken – sofern die Botschaft im Vordergrund steht, dass das Unternehmen einen ganz besonderen Mehrwert bietet.

Über Julius Kemnitzer:

Julius Kemnitzer ist Copywriter und Experte für verkaufsstarke Werbetexte. Er unterstützt Agenturen und Dienstleister dabei, durch professionelles Copywriting die Performance ihrer Werbemaßnahmen zu steigern. Durch seine strategisch konzipierten Texte sorgt er dafür, dass Leser gefesselt werden und letztendlich zu Kunden konvertieren. Mehr Informationen dazu unter: https://www.juliuskemnitzer.de/

hfs/re/ots/dpa/tt

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