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ARD Kultur-Doku „One Night at KitKat“ gibt erstmals exklusive Einblicke in die Welt des KitKatClubs

VonHFS24 TV

Aug. 20, 2026
Covergrafik zur ARD Kultur-Doku "One Night at KitKat", die ab 30. September 2026 in der ARD Mediathek verfügbar ist.

Seit mehr als 30 Jahren zählt der Berliner KitKatClub zu den bekanntesten Orten des internationalen Nachtlebens. Die Kleidung wird am Eingang gegen kinky Outfits eingetauscht, Handy-Kameras sind ein No-Go: Das KitKat in Berlin setzt auf strikte Privatsphäre. Für die Dokumentation „One Night at KitKat“ von ARD Kultur wurden exklusiv die Türen des legendären Clubs geöffnet. Ab dem 30. September in der ARD Mediathek.

Menschen aus aller Welt kommen ins KitKat, um einen Raum zu erleben, in dem Technoszene, sexpositive Clubkultur und Fetischszene frei von gesellschaftlichen Konventionen gelebt werden können. Für viele ist der Club zugleich ein Ort, an dem Fragen von Identität, Zugehörigkeit und sexueller Selbstbestimmung verhandelt werden. Seine strenge Türpolitik schützt die Besuchenden des Clubs und macht ihn gleichzeitig zu einem der geheimnisvollsten.

Die Dokumentation „One Night at KitKat“ wirft einen einzigartigen, so noch nicht gezeigten Blick auf die legendäre, originale KitKat-Nacht am Samstag. Die Gründerinnen und Gründer, Gäste und Mitarbeitende erzählen von Selbstakzeptanz, Gemeinschaft und persönlicher Veränderung. Der Film begleitet unter anderem KitKat-DJ Don Basti und seine Freundin Nora, die von Depressionen, Körpergefühl und neuer Selbstsicherheit erzählen. Die ehemalige Köchin und heutige Domina Megan spricht über sexuelle Selbstbestimmung – und darüber, wo die Schutzmechanismen des Clubs an ihre Grenzen stoßen. Die Protagonistinnen und Protagonisten sprechen aber auch über Grenzüberschreitungen und über die Frage, wie sich Sicherheit und Freiheit als zentrale Versprechen der Clubkultur miteinander vereinbaren lassen. Dabei geht es um Kommunikation, Vertrauen, individuelle Grenzen und die Suche nach einem respektvollen Miteinander in einem Raum größtmöglicher persönlicher Freiheit.

Kristian Costa-Zahn, Programmgeschäftsführer ARD Kultur: „Egal, ob man das KitKat faszinierend, fremd oder kontrovers findet: Mit diesem Film kann man etwas erleben, was sonst kaum möglich ist. Wir konnten erstmals an den Samstagabenden im Club drehen und Menschen in sehr persönlichen Momenten begleiten. Dadurch entsteht ein Blick auf eine Welt, über die viele sprechen, die aber nur wenige wirklich kennen. Wir beobachten, hören zu und bilden ab, ohne zu bewerten.“

Das iranische Regiepaar Mohsen Najafimehri und Diba Darbari zeichnet ein vielstimmiges und ambivalentes Bild eines Berliner Kulturortes und seiner Menschen – sinnlich und persönlich, zugleich kritisch und ohne voyeuristischen Blick.

Katrin Stefanović, Managing Director Banijay Productions Germany: „Mit Doc.Banijay wollen wir Geschichten erzählen, die besondere Zugänge ermöglichen und Menschen und Lebenswelten differenziert abbilden. Für ‚One Night at KitKat‘ wurde uns von den Verantwortlichen ebenso wie von den Menschen vor und hinter den Kulissen ein außergewöhnliches Vertrauen entgegengebracht. Danke an STARKLfilm und ARD Kultur für diese erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Die Dokumentation bildet das Leben und die Kultur rund um den KitKatClub in Berlin authentisch und realitätsnah ab. Dazu gehören auch Szenen, die Nacktheit oder sexuelle Inhalte im dokumentarischen Kontext zeigen. Deshalb ist die Dokumentation von der FSK ab 16 Jahren eingestuft. In der ARD Mediathek ist sie daher entweder nur mit Login für Nutzerinnen und Nutzer ab dem entsprechenden Alter oder ohne Login im Rahmen des Jugendmedienschutzes erst ab 22.00 Uhr verfügbar.

„One Night at KitKat“ ist eine Produktion von Doc.Banijay, dem Doku-Label von Banijay Productions Germany und STARKL!film für ARD Kultur. Die Redaktion verantworten Kristian Costa-Zahn (Head of Content ARD Kultur) und Katharina Groll (ARD Kultur). Regie führen Mohsen Najafimehri und Diba Darbari.

„One Night at KitKat“ ist ab 30. September 2026 in der ARD Mediathek verfügbar und nach der Techno-Dokumentation „Love is Stronger” und dem Rave the Planet-Livestream-Angebot das nächste Programmhighlight des ARD Themenschwerpunkts „Welcome to the Club“. Am 8. Oktober 2026 um 22.55 Uhr ist die Doku in 3sat zu sehen.

hfs/re/ots/dpa/tt

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