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Jannik Käfer von XELO: Warum Traditionsbetriebe trotz gutem Ruf zu wenige Anfragen oder Bewerbungen haben – und was lokale Onlinewerbung ändern kann

VonHFS24 TV

Feb. 19, 2026
Jannik Käfer

Seit Jahrzehnten am Markt und fest in der Region verankert, kämpfen viele Traditionsbetriebe dennoch mit sinkenden Anfragen und Bewerbungen. Der gute Ruf allein reicht oft nicht mehr aus, weil sich Entscheidungsprozesse von Kunden und Fachkräften grundlegend verändert haben. Jannik Käfer, Geschäftsführer von XELO, ordnet ein, warum Empfehlungen heute häufig verpuffen, welche Bedeutung Website, Außendarstellung und lokale Onlinewerbung haben und wie Unternehmen ihre digitale Präsenz gezielt stärken können, ohne ihre Identität aufzugeben.

Geschäftsführer traditionsreicher Betriebe blicken auf jahrzehntelange Erfahrung, einen guten Namen in der Region und stabile Kundenbeziehungen. Viele sind überzeugt, dass ihr Unternehmen bekannt ist und empfohlen wird. Umso größer ist die Verwunderung, wenn neue Anfragen ausbleiben oder Bewerbungen kaum eingehen. Nach außen scheint alles in Ordnung, doch im Tagesgeschäft macht sich ein Mangel bemerkbar. Der Vertrieb arbeitet mit angezogener Handbremse, offene Stellen bleiben länger unbesetzt, neue Kontakte entstehen eher zufällig als planbar. Was lange funktioniert hat, trägt plötzlich nicht mehr zuverlässig. „Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ihr guter Ruf automatisch für neue Anfragen sorgt. Dabei hat sich längst verändert, wie Kunden und Bewerber entscheiden“, erklärt Jannik Käfer, Geschäftsführer von XELO.

In seiner täglichen Arbeit erlebt er, dass Interessenten heute fast immer einen digitalen Abgleich vornehmen. Sie suchen das Unternehmen online, prüfen den ersten Eindruck und entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie Kontakt aufnehmen. „Der gute Ruf existiert oft nur offline. Online wirkt derselbe Betrieb dann überraschend unscheinbar oder austauschbar“, betont der Experte. Diese digitale Komfortzone wird von vielen Betrieben lange nicht hinterfragt. Die eigene Außendarstellung bleibt unverändert, obwohl die Erwartungen von Kunden und Bewerbern kontinuierlich steigen. Wer online nicht überzeugt, verliert leise an Relevanz, ohne es sofort zu bemerken. Warum Empfehlungen heute häufig ins Leere laufen und welche Rolle Webseite, Außendarstellung und lokale Onlinewerbung dabei spielen, zeigt dieser Ratgeber anhand konkreter Praxisbeobachtungen.

Wie Kunden und Bewerber heute wirklich entscheiden

Empfehlungen spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Sie führen jedoch immer seltener direkt zur Kontaktaufnahme. Für Kunden und Bewerber sind sie meist der Ausgangspunkt für einen kurzen digitalen Abgleich. Wer einen Namen hört, sucht online nach dem Unternehmen und bildet sich innerhalb weniger Sekunden einen ersten Eindruck. „Empfehlungen lösen heute fast immer eine Onlineprüfung aus“, ordnet Jannik Käfer ein. In diesem kurzen Moment entscheidet sich, ob Vertrauen entsteht oder Zweifel bleiben.

Interessenten achten darauf, wie professionell ein Unternehmen auftritt und ob Leistungen klar und nachvollziehbar kommuniziert werden. Wirkt dieser Eindruck unklar oder veraltet, endet der Entscheidungsprozess häufig, ohne dass der Betrieb davon etwas bemerkt. In der Praxis reicht dafür oft schon eine veraltete Startseite, eine unklare Leistungsbeschreibung oder der fehlende erste Orientierungspunkt. Besonders Bewerber orientieren sich stark an dieser ersten Wahrnehmung. Sie suchen nicht nur Aufgaben, sondern ein Umfeld, mit dem sie sich identifizieren können. Auch Kunden erwarten Verlässlichkeit und Klarheit, bevor sie Kontakt aufnehmen. „Der gute Ruf eines Unternehmens wird heute nicht mehr vorausgesetzt, sondern online bestätigt oder entkräftet“, hebt der Geschäftsführer von XELO hervor. Genau hier entscheidet sich, ob aus einer Empfehlung eine Anfrage oder Bewerbung wird.

Warum viele Betriebe lokale Onlinewerbung falsch einschätzen

Wenn es um lokale Onlinewerbung geht, reagieren viele Traditionsbetriebe zunächst skeptisch. Sie gilt als teuer, aufwendig oder als Instrument für große Marken. Gerade Unternehmen, die seit Jahren am Markt sind, sehen oft wenig Anlass, zusätzlich sichtbar zu werden. „Lokale Onlinewerbung wird häufig mit klassischer Werbung verwechselt“, erklärt Jannik Käfer von XELO. In der Praxis gehe es jedoch nicht darum, möglichst laut aufzutreten, sondern im richtigen Moment präsent zu sein. Digitale Anzeigen erreichen Menschen im direkten Umfeld eines Unternehmens und sorgen dafür, dass ein Betrieb wahrgenommen wird, sobald konkretes Interesse entsteht.

Unterschätzt wird vor allem, wie gezielt diese Form der Werbung heute eingesetzt werden kann. In der Praxis zeigt sich häufig, dass Betriebe Anzeigen testen, ohne zuvor ihre Webseite oder Außendarstellung zu prüfen – und sich dann über ausbleibende Wirkung wundern. Statt breiter Streuung lassen sich regionale Kampagnen genau dort ausspielen, wo potenzielle Kunden oder Bewerber unterwegs sind. Für mittelständische Betriebe eröffnet das neue Möglichkeiten, ihre Präsenz vor Ort gezielt zu stärken. Welche Wirkung diese Sichtbarkeit entfaltet und warum sie allein nicht ausreicht, zeigt sich jedoch erst im Zusammenspiel mit der gesamten Außendarstellung.

Wie Website, Darstellung und lokale Onlinewerbung gemeinsam wirken

Lokale Onlinewerbung entfaltet ihre Wirkung nicht isoliert. Sie ist kein Ersatz für eine überzeugende Außendarstellung, sondern ihr Verstärker. Anzeigen können Aufmerksamkeit erzeugen, doch die eigentliche Entscheidung fällt dort, wo Interessenten sich ein Bild vom Unternehmen machen. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob aus Interesse Vertrauen wird. „Viele Betriebe erwarten von Werbung schnelle Ergebnisse, ohne die Grundlagen zu prüfen“, ordnet der Experte von XELO ein. In der Praxis zeigt sich, dass lokale Kampagnen vor allem dann greifen, wenn sie auf eine klare, glaubwürdige Darstellung treffen. Eine strukturierte Website, echte Einblicke und verständliche Inhalte sorgen dafür, dass Besucher bleiben und den nächsten Schritt gehen.

Wie stark dieses Zusammenspiel wirkt, zeigt ein Beispiel aus der Praxis. Ein mittelständischer Industriebetrieb, seit vielen Jahren in seiner Region etabliert, verfügte über einen guten Ruf und stabile Aufträge, verzeichnete jedoch nur unregelmäßig neue Anfragen und kaum Resonanz im Recruiting. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Jannik Käfer wurde der digitale Auftritt neu ausgerichtet: Die Website klarer strukturiert, ergänzend Videoformate eingesetzt und lokale Onlinewerbung gezielt im regionalen Umfeld ausgespielt. Bereits nach kurzer Zeit stiegen sowohl die Qualität der Anfragen als auch die Zahl passender Bewerbungen spürbar.

Dabei greifen mehrere Ebenen ineinander. Die Website schafft Orientierung und beantwortet zentrale Fragen, Bilder und Videos vermitteln ein Gefühl für das Unternehmen und seine Arbeitsweise. Lokale Onlinewerbung sorgt dafür, dass diese Inhalte überhaupt wahrgenommen werden. Erst dieses Zusammenspiel macht Anfragen und Bewerbungen planbar. Empfehlungen verlieren dadurch nicht an Bedeutung, sondern gewinnen an Wirkung. Wer einen Namen hört und ihn online wiederfindet, erlebt Bestätigung statt Zweifel. Vertrauen entsteht so nicht zufällig, sondern gezielt.

Fazit: Sichtbar bleiben, ohne sich neu zu erfinden

Für viele Traditionsbetriebe liegt die Herausforderung heute weniger in ihrer Leistung als in ihrer Wahrnehmung. Kunden und Bewerber entscheiden anders als früher. Empfehlungen wirken weiter, führen jedoch fast immer über einen digitalen Abgleich. Wer dort nicht überzeugt, verliert Chancen, ohne es zu merken.

Eine klare Webseite, eine authentische Darstellung und gezielt eingesetzte lokale Onlinewerbung sorgen dafür, dass ein guter Ruf auch digital trägt. Betriebe müssen sich dafür nicht neu erfinden, sondern konsequent zeigen, wofür sie stehen. Wer diesen Schritt strukturiert geht, schafft die Grundlage für planbare Anfragen, passende Bewerbungen und langfristige Stabilität im regionalen Wettbewerb.

Viele Traditionsbetriebe verlieren Anfragen und Bewerbungen, weil ihre digitale Außendarstellung nicht mehr widerspiegelt, wofür sie stehen. Eine strukturierte Prüfung von Website, Inhalten und Sichtbarkeit hilft, Schwachstellen zu erkennen und Verbesserungen gezielt anzugehen. Praxisnahe Analysen wie die von XELO bieten dafür eine klare Orientierung.

hfs/re/ots/dpa/tt

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