Der Immobilienmarkt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Während Immobilien in der Niedrigzinsphase häufig innerhalb kürzester Zeit verkauft wurden, benötigen Eigentümer heute eine deutlich realistischere Preisstrategie. Gerade im Bäderdreieck beobachten viele Verkäufer noch immer Preisvorstellungen, die sich an den Höchstständen der vergangenen Jahre orientieren. Robert Hallabrin, Inhaber von Hallabrin Immobilien, sieht darin einen der häufigsten Gründe für lange Vermarktungszeiten und gescheiterte Verkaufsversuche.
Der Immobilienmarkt im Bäderdreieck folgt eigenen Regeln
Das Bäderdreieck rund um Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach unterscheidet sich in vielen Punkten von klassischen Ballungsräumen. Die Region profitiert seit Jahrzehnten von ihrer touristischen Bedeutung und ihrer Attraktivität als Altersruhesitz. Viele Käufer stammen aus wirtschaftsstarken Regionen Deutschlands und bringen häufig hohe Eigenkapitalquoten mit. Dadurch reagieren sie weniger sensibel auf gestiegene Bauzinsen als Käufer in anderen Regionen.
Dennoch hat sich auch hier der Markt spürbar verändert. Kaufentscheidungen werden sorgfältiger getroffen, Finanzierungen intensiver geprüft und Preisverhandlungen gehören inzwischen wieder zum Verkaufsprozess. Besonders ältere Bestandsimmobilien müssen häufig preislich neu eingeordnet werden.
„Wir schätzen, dass Immobilien heute gegenüber den Höchstständen teilweise 15 bis 20 Prozent niedriger verkauft werden als noch vor wenigen Jahren“, erklärt Robert Hallabrin.
Warum der Angebotspreis heute wichtiger ist als je zuvor
Viele Eigentümer orientieren sich dabei noch immer an Verkaufspreisen aus der Boomphase oder an den Einschätzungen ihres persönlichen Umfelds. Doch genau darin liegt häufig das Problem.
Nach Ansicht von Hallabrin führt ein zu hoher Einstiegspreis selten zu einem besseren Ergebnis. Im Gegenteil: Bleibt eine Immobilie über Monate am Markt, verlieren Kaufinteressenten zunehmend das Vertrauen.
„Ich werde zum Verkaufen geholt und nicht zum Anbieten“, sagt Hallabrin. „Eine Immobilie muss von Anfang an marktgerecht bewertet werden. Alles andere kostet am Ende Zeit und oftmals auch Geld.“
Kaufinteressenten beobachten den Markt heute sehr genau. Bleibt ein Objekt über längere Zeit online, entstehen schnell Zweifel an Preis oder Zustand. Banken prüfen Immobilienbewertungen ebenfalls kritischer als noch vor wenigen Jahren.
Erfahrung allein reicht nicht, entscheidend ist die professionelle Bewertung
Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal von Immobilien Hallabrin ist die Kombination aus jahrzehntelanger Markterfahrung und einer fundierten Immobilienbewertung.
Robert Hallabrin ist DEKRA-zertifiziert und setzt vor jedem Verkaufsauftrag auf eine nachvollziehbare Wertermittlung.
„Um den Preis bestimmen zu können, muss man bewerten können“, betont der Immobilienexperte.
Die rechnerische Bewertung bildet dabei die Grundlage. Ergänzt wird sie durch jahrzehntelange Marktkenntnis und Erfahrungen aus tatsächlich abgeschlossenen Verkäufen. Genau diese Kombination soll Eigentümern eine realistische Orientierung geben.
Nicht Versprechen zählen, sondern tatsächliche Verkaufsergebnisse
Gerade in einem anspruchsvolleren Marktumfeld warnt Hallabrin davor, sich ausschließlich von hohen Preisversprechen einzelner Makler überzeugen zu lassen.
„Ein Makler darf sich eigentlich nur an tatsächlichen Verkäufen messen lassen – nicht an Angeboten, nicht an Sprüchen und auch nicht am großen Auto.“
Statt möglichst hohe Einstiegspreise zu nennen, empfiehlt er Eigentümern, sich Referenzverkäufe erläutern zu lassen und nachzuvollziehen, wie die Preisermittlung zustande gekommen ist.
Das Bäderdreieck bleibt langfristig ein stabiler Immobilienstandort
Trotz der aktuellen Marktkorrektur sieht Hallabrin die Region langfristig gut aufgestellt. Die Kombination aus Gesundheitsstandort, Tourismus, hoher Lebensqualität und demografischem Wandel sorgt weiterhin für Nachfrage.
Neben klassischen Einfamilienhäusern bleiben insbesondere barrierefreie Wohnungen sowie Ferienimmobilien attraktiv. Viele Käufer suchen einen Altersruhesitz oder kombinieren Eigennutzung und Ferienvermietung.
Gleichzeitig gilt: Der Verkauf ist heute kein Selbstläufer mehr. Eine professionelle Marktanalyse, eine realistische Preisstrategie und eine transparente Beratung gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Fazit
Der Immobilienmarkt hat sich von einem Verkäufermarkt zu einem Markt entwickelt, in dem Fachwissen und Marktkenntnis wieder entscheidend sind. Wer seine Immobilie erfolgreich verkaufen möchte, sollte nicht den höchsten versprochenen Angebotspreis zum Maßstab machen, sondern eine nachvollziehbare Bewertung und reale Verkaufsergebnisse.
„Man darf nicht auf Sprüche setzen. Man muss sich die Fakten anschauen. Dann kommt man der Wahrheit am nächsten“, fasst Robert Hallabrin zusammen.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://immobilien-hallabrin.de
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