Börsebius Bosses Follower Fund: Legales Ausnutzen von Insiderwissen

Ein neuer Publikumsfonds spürt systemisch Insidertransaktionen auf und reagiert entsprechend.

Die Idee, die dem „Börsebius Bosses Follower Fund“ zugrunde liegt, ist ziemlich bestechend: Bestimmtes Insiderwissen läßt sich durchaus legal nutzen. Der neue Fonds „Börsebius Bosses Follower Fund“ (WKN A2JF7G) investiert demanch in das möglicherweise geheime Wissen der Chefs, indem er all das tut, was die Bosse auch tun, nämlich dann zu kaufen, wenn sie Gutes für ihr Unternehmen erwarten und dann zu verkaufen, wenn es offensichtlich Zeit ist, sich zu verabschieden. Das Ganze geschieht auf Basis der über die Aufsichtsbehörden veröffentlichten Insidertransaktionen.

Spezialität des Fonds ist also, die durch die jeweiligen Aufsichtsbehörden veröffentlichten Directors Dealings (Aktienkäufe und -verkäufe von Organmitgliedern) sowie Meldungen über Stimmrechtsmitteilungen von börsennotierten Aktiengesellschaften systematisch zu erfassen, zu analysieren und darauf eine Anlageentscheidung zu treffen. Im Ergebnis investiert der Fonds nach sorgfältiger Prüfung in diese Werte bzw. geht bei Verkäufen von Organmitgliedern bzw. dem Unterschreiten bestimmter Stimmrechtsschwellen auch Shortpositionen mittels börsengehandelter Derivate ein. Außerdem investiert der Fonds in Unternehmen, bei denen mit Abfindungsangeboten im Rahmen einer Übernahme gerechnet werden kann. Zur Verbesserung der Renditemöglichkeiten können auch Stillhaltepositionen eingegangen werden. Im Rahmen der Gesamtstrategie gibt es keine Beschränkung auf bestimmte Länder.

Obwohl es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die für Anleger eine sogenannte „Überrendite“ bei solchen Insidertransaktionen zeigen, gibt es bisher keinen einzigen aktiv gemanagten Aktienfonds, der sich diese Erkenntnis so zu eigen macht.

Initiator des Fonds ist der Kölner Wirtschaftsjournalist und Börsenprofi Reinhold Rombach. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist er auf dem glatten Börsenparkett unterwegs. Als früherer Kolumnist der „Zeit“ und über 25 Jahre im Deutschen Ärzteblatt als „Börsebius“ ärgerte er sich publizistisch jahrelang über die intransparenten Kosten von Publikumsfonds. Irgendwann war er es leid und organisierte vor mittlerweile zehn Jahren selbst die Gründung zweier kostengünstiger Fonds, den Aktienfonds Börsebius TopSelect und den gemischten Fonds Börsebius TopMix. Beide Fonds wurden in den letzten Jahren als TopFonds ausgezeichnet, der TopSelect sogar mehrfach. Reinhold Rombach veröffentlicht für seine vieltausendfache Fangemeinde die „Börsebius Kolumne“ , die „Börsebius TopTen Masterliste“ und „Börsebius Weekend“. Allesamt Geheimtipps. Und nun also sein jüngster Coup, der „Börsebius Bosses Follower Fund“. Den gibt es übrigens ohne jeden Ausgabeaufschlag.

Gemanagt werden alle drei Börsebius Fonds von der renommierten Düsseldorfer Ficon Börsebius Invest GmbH, die auch schon über 20 Jahre im Wertpapiergeschäft tätig ist.

 

 

 

 

 

 

hfs/re/ots/obs/Börsebius Fonds GmbH/tt